Geschichte
1590
Leipzig bemüht sich um einen direkten Wasserweg
1610
Genehmigung durch den Kurfürst - umgehender Bau
1610
Erster gewerblicher Transport auf einer künstlichen Wasserstraße nach Leipzig (kleiner Floßgraben für Scheitholzflößung, 24 km Länge, Nutzung bis 1864)
1856
Beginn der Schachtarbeiten durch Karl Heine am Elster-Saale-Kanal (der kürzeste Weg, um von Leipzig einen schiffbaren Fluß zu erreichen).
1862
16 Dampfschlepper benutzen den Kanal und die Elster.
1863
Dampfschiffkanal (hinter der Käthe-Kollwitz-Straße) wurde angelegt und 1863 zur Einweihung der König-Johann-Brücke benutzt.
1866
Der "Leipziger Flußregulierungsverband" entsteht auf Initiative Karl Heines.
1880
Obwohl die Arbeiten voranschreiten, kommt das Vorhaben - weil ausschließlich privat finanziert - in Bedrängnis.
1888
Umwandlung von Karl Heines privatem Unternehmen in die Westend-Baugesellschaft AG, die die Arbeiten am Kanal fortführt. Todesjahr von Karl Heine.
1893
Ende der Bauarbeiten am Kanal an der Lützner Straße.
1933
Baubeginn für den "großen" Elster-Saale-Kanal.
1938
Starke Einschränkungen der Bautätigkeit.
1943
Einstellung aller Arbeiten einschließlich der Fertigstellung des Hafens in Lindenau.
1994
Erster Bauabschnitt des rekonstruierten Karl-Heine-Kanals wird fertiggestellt.
1999
Gründung des Fördervereins für den Durchstich.
2001
1. Leipziger Wasserfest
2006
Erste Sportbootdurchfahrt von Leipzig nach Hamburg.