Wasser-Stadt-Leipzig e.V.

Förderverein für den Durchstich des Karl-Heine-Kanals an den Elster-Saale-Kanal [wasser-stadt-leipzig.de]


Plangrundlage ist der vom Büro ISWT erarbeitete Stand der Entwurfsplanung zur Gewässerverbindung
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Plangrundlage ist der vom Büro ISWT erarbeitete Stand der Entwurfsplanung zur Gewässerverbindung

Aufgabenstellung


Aufgabe ist die landschaftsarchitektonische Gestaltung des Umfeldes des Durchstiches zwischen Karl-Heine-Kanal und Hafen im Leipziger Westen.
Inhaltliche Schwerpunkte sind
- Fuß- und Radwegeverbindungen, Anbindungen
- Naturschutzaspekte, auch am Gewässerrand
- Beachtung von Uferstabilisierungsmaßnahmen (Wellenschlag durch Bootsverkehr)
- Flächengestaltung, Pflanzungen
- Zugang zum Wasser, Ort der Slipanlage (max. 6% Neigung)
- Umgang mit Bodenmodellierung und Aushubmaterial
- Funktionsbereiche, Nutzungen
- Durchfahrtshöhen für Brücken mind. 1,90m
- es ist ein überwiegend stehendes Gewässer
- Initiierung einer Zwischennutzung oder einer weiterführenden städtebaulichen Raumbildung

Technische Vorgaben zur Gewässerverbindung:
- keine, den Teilnehmern sind Gestaltungsmöglichkeiten der Uferbereiche freigestellt, die Schnitte dienen lediglich der Darstellung des wassertechnisch abgestimmten Gewässerprofils
- Linienführung, wie oben erwähnt, ist allgemeiner Konsens mit dem Wunsch, die Ecken (fahrtechnisch) „abzurunden“
- Fortführung der hohen Hafenufermauer bis zur Brücke, danach flacher Bereich

Wettbewerbsergebnis



1. Platz: Büro HÄFNER/JIMENEZ

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- Hervorhebung der Besonderheit Wasser in der Stadt
- Idee: großzügigen Auftakt in die Stadt schaffen – Verzicht der Fußgängerbrücke im Bereich der Slipanlage
- Wasserfläche wird in ihrer Wirkung um Platzfläche erweitert (Form: Parallelogramm)
- Fläche mit Potential am Ende der städtebaulichen Landzunge
- Slipanlage bleibt, Platz unter Brücke ausreichend groß
- „Rohr“ als Absturzsicherung, Sitz- und Spielelement an der Hafenkante bereits in Berlin bewährt
- Chance + Notwendigkeit, die Hangkanten neu zu formulieren (Mitte geometrisch, Seiten sanft modelliert)
- Harte Kante am Wasser, um Aufenthaltsbereiche zu schaffen, Höhenunterschied dahinter wird durch Böschungen gelöst, die ggf. später baulich überformt werden können
- Straßenbrücke soll auf beiden Seiten des neuen Kanals unterquert werden können
- östliche Böschung soll frei gehalten werden, Offenheit zum Wasser
- westlicher Bereich mit Baumgruppen und Unterpflanzung mittels Sträuchern

2. Platz: Büro Almuth Krause

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- wichtig ist der Kontrast der beiden Ufer (klar/hart – weich)
- prägend im weiteren Umfeld sind: naturnahe Schönauer Lachen
- Gegensatz dazu: dichte, grobe urbane Struktur auf dem Hafenareal mit wenig Vegetation
- Inselsituation des Hafens klar herausgehoben
- Konzept: Beschaffungsstelle, Baracken sollen verschwinden, neues weiches Ufer, steile Kante soll grün werden aber steil, Erschließung (Freiräume, Anbindung an Lindenau) soll geklärt werden
- Zielpunkt soll der Hafen an sich bleiben – Plaza eingerichtet und Form des Wasserbeckens leicht verschoben und erweitert
- neue Intention: Kopfbetonung
- nur eine neue Radverbindung notwendig
- westlicher Bereich soll entsiegelt werden, weichere Ausprägung der Uferseiten
- Höhen sollen auf der östlichen Seite erhalten bleiben – unkomplizierte Anbindung aller Nutzer – Dramatik der Einschneidung des Wassers am Kopf ausgeprägt
- Blick durch die Luisenbrücke hindurch
- „Trümmerberg“ als Aussichtspunkt soll erhalten werden
- Abtreppung der Terrassen zum Wasser und auch im Wasser für vielseitige Nutzungen
- Im Bereich des Grabens können unterirdische Wasserterrassen installiert werden
- Museumsfeldbahn wird an zentralem Punkt mit eingeordnet
- Entwicklung des Ortes über lange Zeit notwendig (mit Zwischennutzungen)

3. Platz: könig-wanderer, benfeldt herrmann franke

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- städtebauliche Konzeption: Hafenareal wird gestärkt durch Gebäude, moderne Wohnformen (an Fleets), Freiraumnutzungen, Fassung des Kopfes durch Bootsverleih, Museumsfeldbahn parallel zu neuem Kanalabschnitt verlängert und damit ins Blickfeld geholt
- Sprung zur Stadt über Eingangsbereich mit Infobox unterhalb der Luisenbrücke, Bau schiebt sich in den Hafen und verlängert die Stadt zum Wasser
- Schrift als Gestaltungsmittel auf dem Wasser, die von weithin sichtbar sind – Zeichensetzung les- und nutzbar
- landschaftliches Konzept: hart und weich gegenüber wird fortgeschrieben und betont
- Erlebnisspielplatz in der bewegten Topographie als Zielpunkt für Radfahrer(-kinder) aus Richtung Karl-Heine-Kanal
- „Kopfsituation“: Buchstaben im Wasser – „hin durch“ – Durchstich soll markiert werden und verweist auf historische Bedeutung des Projektes – als Anlegesteg und Sitzfunktion
- Öffnung des Hafenbeckens, mit Baumhintergrund gefiltert
- Brücke an der Luisenbrücke wird an die Hafenkante verlagert
- Parkplatz wird benötigt
- Uferweg, der als Sitzmöglichkeit genutzt werden kann

 

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18. Leipziger Wasserfest



Vom 17. bis 19. August 2018 treffen sich Leipzigs Wasserfreunde wieder am Elsterflutbett, der Stadtelster, am Karl-Heine-Kanal und am Lindenauer Hafen.

Ihre Ideen sind immer gefragt!

Impressionen des 17. Leipziger Wasserfestes

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16. Leipziger Entenrennen



Am 19. August stürzen sich 15.00 Uhr wieder tausende Rennenten für einen guten Zweck in die Elsterfluten

Die Infos zum Leipziger Entenrennen

Bootstouren in Leipzig



Neuigkeiten zu Bootstouren in Leipzig

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Impressionen vom Bau am Karl-Heine-Kanal


Die Schute in neuen Gewässern

Die Schute in neuen Gewässern

Fotos: Thomas Heymann

Fotos: Thomas Heymann

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