- Hervorhebung der Besonderheit Wasser in der Stadt
- Idee: großzügigen Auftakt in die Stadt schaffen – Verzicht der Fußgängerbrücke im Bereich der Slipanlage
- Wasserfläche wird in ihrer Wirkung um Platzfläche erweitert (Form: Parallelogramm)
- Fläche mit Potential am Ende der städtebaulichen Landzunge
- Slipanlage bleibt, Platz unter Brücke ausreichend groß
- „Rohr“ als Absturzsicherung, Sitz- und Spielelement an der Hafenkante bereits in Berlin bewährt
- Chance + Notwendigkeit, die Hangkanten neu zu formulieren (Mitte geometrisch, Seiten sanft modelliert)
- Harte Kante am Wasser, um Aufenthaltsbereiche zu schaffen, Höhenunterschied dahinter wird durch Böschungen gelöst, die ggf. später baulich überformt werden können
- Straßenbrücke soll auf beiden Seiten des neuen Kanals unterquert werden können
- östliche Böschung soll frei gehalten werden, Offenheit zum Wasser
- westlicher Bereich mit Baumgruppen und Unterpflanzung mittels Sträuchern
2. Platz: Büro Almuth Krause
- wichtig ist der Kontrast der beiden Ufer (klar/hart – weich)
- prägend im weiteren Umfeld sind: naturnahe Schönauer Lachen
- Gegensatz dazu: dichte, grobe urbane Struktur auf dem Hafenareal mit wenig Vegetation
- Inselsituation des Hafens klar herausgehoben
- Konzept: Beschaffungsstelle, Baracken sollen verschwinden, neues weiches Ufer, steile Kante soll grün werden aber steil, Erschließung (Freiräume, Anbindung an Lindenau) soll geklärt werden
- Zielpunkt soll der Hafen an sich bleiben – Plaza eingerichtet und Form des Wasserbeckens leicht verschoben und erweitert
- neue Intention: Kopfbetonung
- nur eine neue Radverbindung notwendig
- westlicher Bereich soll entsiegelt werden, weichere Ausprägung der Uferseiten
- Höhen sollen auf der östlichen Seite erhalten bleiben – unkomplizierte Anbindung aller Nutzer – Dramatik der Einschneidung des Wassers am Kopf ausgeprägt
- Blick durch die Luisenbrücke hindurch
- „Trümmerberg“ als Aussichtspunkt soll erhalten werden
- Abtreppung der Terrassen zum Wasser und auch im Wasser für vielseitige Nutzungen
- Im Bereich des Grabens können unterirdische Wasserterrassen installiert werden
- Museumsfeldbahn wird an zentralem Punkt mit eingeordnet
- Entwicklung des Ortes über lange Zeit notwendig (mit Zwischennutzungen)
3. Platz: könig-wanderer, benfeldt herrmann franke
- städtebauliche Konzeption: Hafenareal wird gestärkt durch Gebäude, moderne Wohnformen (an Fleets), Freiraumnutzungen, Fassung des Kopfes durch Bootsverleih, Museumsfeldbahn parallel zu neuem Kanalabschnitt verlängert und damit ins Blickfeld geholt
- Sprung zur Stadt über Eingangsbereich mit Infobox unterhalb der Luisenbrücke, Bau schiebt sich in den Hafen und verlängert die Stadt zum Wasser
- Schrift als Gestaltungsmittel auf dem Wasser, die von weithin sichtbar sind – Zeichensetzung les- und nutzbar
- landschaftliches Konzept: hart und weich gegenüber wird fortgeschrieben und betont
- Erlebnisspielplatz in der bewegten Topographie als Zielpunkt für Radfahrer(-kinder) aus Richtung Karl-Heine-Kanal
- „Kopfsituation“: Buchstaben im Wasser – „hin durch“ – Durchstich soll markiert werden und verweist auf historische Bedeutung des Projektes – als Anlegesteg und Sitzfunktion
- Öffnung des Hafenbeckens, mit Baumhintergrund gefiltert
- Brücke an der Luisenbrücke wird an die Hafenkante verlagert
- Parkplatz wird benötigt
- Uferweg, der als Sitzmöglichkeit genutzt werden kann