Das städtebauliche Qualifizierungsverfahren Hafen_Leipzig wurde als diskursives und konkurrierendes Gutachterverfahren mit vier teilnehmenden Arbeitsgemeinschaften aus Architekten oder Stadtplanern und Landschaftsarchitekten durchgeführt, die von einem Obergutachtergremium aus stimmberechtigten Mitgliedern und Sachverständigen begleitet werden.
Am 26.08.2008 fand zum Auftakt ein gemeinsamer Workshop mit den eingeladenen Gutachterteams und dem Obergutachtergremium statt. Dabei wurden die wesentlichen Intentionen, Potenziale und Problemfelder des Projektes herausgearbeitet und im Sinne einer Präzisierung der Aufgabe und eines direkten Briefings der Gutachter behandelt.
Nach einem Zwischenkolloquium wurde am 24.10.2008 das Abschlusskolloquium mit den vier Arbeitsgemeinschaften durchgeführt:
ASTOC, Köln mit BGMR, Berlin
Machleidt & Partner, Berlin mit Schettler und Wittenberg, Weimar und Thomanek Duquenoy Boemanns, Berlin
Almuth Krause mit Stadtlabor und Hobusch + Kuppardt, Leipzig
Häfner Jimenez, Berlin mit Grunwald + Partner, Leipzig
Vision 2020 - zum Leipziger Wasserfest schon erlebbar. Der Karl-Heine-Kanal ist fortgeführt, der Hafen ist ausgebaut, Leipzig bekannte Kulturstadt. Flussschiffe kommen von Hamburg über Elbe und Saale (Breite bis ca. 9m, Höhe bis ca. 4,5m, Tiefgang bis ca. 2m) und den Elster-Saale-Kanal bis zum Leipziger Hafen. Hier legen Sie an und die Fahrgäste erkunden Leipzig. Die meisten mieten sich ein Leipzig-Boot (Breite bis ca. 2,30m, Höhe bis ca. 1,5m, Tiefgang bis ca. 0,3m, alternativer Antrieb, Caprio-Dach), steuern im großzügigen Hafenbecken dem Karl-Heine-Kanal zu. Das Leipziger Wasser-Tor begrüßt sie, modernes Ambiente verlockt schon hier zum Anlegen. Aber die Neugier ist groß, und so geht es zuerst durch den Kanal zum Fluß, die Elster hinab und zum Stadthafen ganz nah am Stadtzentrum. Das ist erst der Anfang der Erkundungen, begleitet von Kultur und Geschichte. Es locken Touren zum Störmthaler See über die Pleiße und den Markkleeberger See sowie zum Zwenkauer See über den Floßgraben und den Cospudener See. Auf der Rückfahrt zum Hafen wird oft Station gemacht, zuletzt am Wasser-Tor, weil hier ein reges Treiben und eine angenehme Atmosphäre herrscht.
Informationen zum Wasserfest